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Ob im Wohnzimmer als Andenken an wundervolle Erlebnisse, originalgetreu
Instand gehalten zur Sonntagsausfahrt benutzt, auf Straßenrennstrecken
oder im Geländesport sich mit anderen messend, oder einfach als treuer
Wegbegleiter in fernen Ländern, BMW 2V Motorräder sind überall zu
finden. Sie erfreuen Fahrer und Passanten. Sie sind eben "Built to
survive".
Meine Beziehung zu BMW begann im Alter von 13 Jahren. Ich
laß einen
Bericht über die Butler&Smith R 90 S Rennmaschine, auf der
Steve
McLaughlin 1976 in Daytona gewann. Den Bericht mit den detaillierten
Beschreibungen der Modifikationen konnte ich auswendig wiedergeben. Mit
18 Jahren, zur der Zeit als "Mad Max 1" gerade in den Kinos anlief, kam
ein kurzer Ausflug auf eine Kawasaki Z 500 (die Z 900 hätten die Eltern
nicht erlaubt). Damit wurde auf Österreichs Alpenstraßen den schweren Z
900 und Z 1000 ordentlich eingeheizt. Die Erkenntnis aus der Übung:
Leistung ist nicht alles.
Mit 20 Jahren erstand ich meine erste BMW .
Eine 1976er R 90 S in
Daytona Orange. Meine Freunde konnten es nicht fassen.
Ein
Seniorenmotorrad inmitten all der modernsten Japanischen
Vierzylindermaschinen. Nach der für BMW Fahrer bekannten
Fahrtechnik-Umlernphase und einigen damit verbundenen Schrecksekunden,
war ich wieder dabei. Dann kam Hubert Auriol auf seinem Wüstenschiff und
für mich war das Maß aller Motorräder neu definiert. Als dann noch Jutta
Kleinschmidt 1992 auf einer beinahe serienmäßigen R 100 GS, bei der
Rally Paris-Kapstadt die Damenwertung gewann und den 23. Platz in der
Marathonwertung belegte, stand für mich die Qualität dieser "neuen" BMW
Motorräder außer Zweifel.
Beruflich und familiär im Aufbau, mussten
meine Motorradambitionen etwas
in der Prioritätenliste nach hinten gereiht
werden. Auf einer R 100 RS
und später auf einer R 80 G/S konnten wir dennoch
wunderschöne Urlaube
verbringen. Mit 40 Jahren und beruflich in England
stationiert wurde es
Zeit Träume zu verwirklichen. Schnell konnte ich
feststellen, dass es
auch in England eine eingefleischte BMW Gemeinde gibt.
Kein Mangel an
Motorrädern , Neu- und Gebrauchtteilen und einen "Motorcycle
Modifier"
namens Jim Cray, den jeder auf der Insel kannte. Es hieß "Er
verleiht
deiner BMW Flügel". Was er dann an meiner R 100 GS, mit
Doppelzündung
und Zylinderkopf-Überarbeitung, auch tat.
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